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Natürliche Veränderungen des Schlafmusters
Das Risiko einer Schlafstörung nimmt zu: Ursachen
Wann spricht man von einem chronischen Schlafproblem?
Ältere und Schlafmittel: Gefahren und Alternativen
Natürliche Veränderungen des Schlafmusters
Durchschnittlich schlafen wir etwa 7 bis 8 Stunden pro Nacht. Im höheren Alter braucht man genau so viel Schlaf wie in jungen Jahren. Jedoch schlafen ältere Menschen weniger lang an einem Stück und werden nachts öfter wach. Viele ältere Menschen machen ein Mittagsschläfchen. Schlaf besteht aus sich abwechselnden Phasen leichten, tiefen sowie REM-Schlafes (Rapid Eye Movements - Engl. für schnelle Augenbewegungen). Im REM-Schlaf treten die meisten unserer Träume auf. Auch diese „Schlafstruktur” verändert sich, wenn wir älter werden. Wir verbringen weniger Zeit im tiefen und mehr Zeit im leichten Schlaf. Außerdem werden wir empfindlicher in Bezug auf Geräusche und andere Störfaktoren in der Schlafumgebung.
Das Risiko einer Schlafstörung nimmt zu: Ursachen
Mit dem Älterwerden nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass man an einer Schlafstörung erkrankt. Epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass beinah die Hälfte aller Menschen über 50 Jahren an chronischen Schlafproblemen leidet. Schlafstörungen hängen im höheren Alter oft zusammen mit:
  • gesundheitlichen oder psychischen Problemen
  • Stress (z.B. aufgrund von Krankheit oder dem Versterben des Partners)
  • größerer Empfindlichkeit bezüglich Störfaktoren in der Schlafumgebung
  • vermehrter Medikamenteneinnahme, die den Schlaf verstören kann
  • einem weniger strukturierten Tagesablauf, wodurch die biologische Uhr, die das Schlafen und Wachen reguliert, verstört werden kann
  • Wann spricht man von einem chronischen Schlafproblem?
    Schlafprobleme können sehr unterschiedlich sein. Der eine hat Probleme mit dem Einschlafen, der andere wird nachts sehr oft wach. Wenn Schlafprobleme über 2 Monate andauern und man sich tagsüber nicht ausgeruht fühlt, können die Beschwerden chronisch werden. Die am häufigsten vorkommenden Schlafstörungen sind Insomnie (Schlaflosigkeit), Schlafapnoe und ruhelose Beine.
    Ältere und Schlafmittel: Gefahren und Alternativen
    In internationalen Richtlinien für das Verschreiben von Schlafmitteln wird geraten:
    • Bei Personen über 65 Jahren sollten Schlafmittel komplett vermieden werden.
    • Bei Erwachsenen unter 65 Jahren ist die Einnahme von Schlafmitteln nur in Notsituationen ratsam, zum Beispiel bei Schlafproblemen, die durch einen Todesfall in der Familie entstanden sind.
    • Schlafmittel sollten nur für kurze Zeit eingenommen werden.
    Nichtsdestotrotz werden jedes Jahr Millionen Rezepte verschrieben - viele davon für Personen über 65 Jahren. Oft geht es dabei um Langzeiteinnahme. Insbesondere bei Älteren bringen Schlafmittel viele Gefahren mit sich, wie Unfälle, Abhängigkeit, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Die Einnahme von Schlafmitteln zur Behandlung von Schlaflosigkeit ist darum nicht ratsam. Zum Glück gibt es andere Behandlungsmethoden: Bei Schlaflosigkeit ist eine verhaltenstherapeutische Schlaftherapie ohne Schlafmittel die beste Behandlungsmöglichkeit. Eine verhaltenstherapeutische Schlaftherapie hat nicht die Nachteile der Schlafmittel und wirkt außerdem besser.


    Weitere Informationen?
    Hier finden Sie weitere Informationen über eine verhaltenstherapeutische Schlaftherapie ohne Schlafmittel.
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    Im Gegensatz zu Schlafmitteln hilft eine Schlaftherapie Ihnen besser zu schlafen - auch nachdem Sie die Behandlung beendet haben.
     
       
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